M. coracobrachialis

M. coracobrachialis

UrsprungProcessus coracoideus scapulae
AnsatzFacies anteromedialis corporis humeri
FunktionArt. humeri: Anteversion, Adduktion, Innenrotation
InnervationN. musculocutaneus (C5-C6)
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Klinische Einordnung

Der M. coracobrachialis ist ein kleiner, oft übersehener Muskel der vorderen Achselhöhle. Sein Ursprung liegt gemeinsam mit dem kurzen Bizepskopf am Processus coracoideus, wodurch Beschwerden häufig fälschlich der Bizepssehne oder der Rotatorenmanschette zugeordnet werden.

Steckbrief und Namensherkunft

Der Coracobrachialis ist ein langer, schmaler, eingelenkiger Muskel und gehört zur ventralen Gruppe der Schultermuskulatur; topografisch liegt er in der vorderen Muskelloge des Oberarms neben dem M. biceps brachii und dem M. brachialis. Er ist einer von drei Muskeln, die am Processus coracoideus entspringen oder ansetzen, neben dem kurzen Bizepskopf und dem M. pectoralis minor. Der Name leitet sich aus dem griechischen korax für Rabe, benannt nach dem rabenschnabelförmigen Processus coracoideus, und dem lateinischen brachium für Arm ab.

Lage und Verlauf

Der Muskel entspringt mit einer Sehne, die proximal mit der Ursprungssehne des kurzen Bizepskopfes verwachsen ist, an der Spitze des Processus coracoideus. Von dort zieht er, bedeckt vom M. pectoralis major und dem M. deltoideus, schräg nach distal-lateral durch die Achselhöhle. Tief unter seinem Ursprung liegt die Bursa subcoracoidea, die Reibung zwischen Sehne und Processus coracoideus mindert. Gemeinsam mit dem Humerus bildet er die laterale Begrenzung der Axilla, wo er bei abduziertem Arm oberflächlich tastbar wird. Etwa auf mittlerer Höhe durchbohrt der N. musculocutaneus den Muskelbauch, eine anatomische Besonderheit, die sonst kein Muskel am Oberarm aufweist. Nach distal liegt der Coracobrachialis medial des M. biceps brachii und lateral des M. triceps brachii; an seinem Medialrand verläuft die Gefäß-Nerven-Straße des Oberarms mit A. brachialis, N. medianus und N. ulnaris. Der Ansatz erfolgt an der Facies anteromedialis des Humerusschafts, zwischen dem Ansatz des M. brachialis und dem Ursprung des medialen Trizepskopfes.

Funktion

Hauptfunktion ist die Anteversion des Arms im Schultergelenk, der Muskel zieht den Humerus nach ventral-kranial. Zusätzlich adduziert er den Arm und wirkt damit synergistisch mit M. pectoralis major, M. latissimus dorsi und M. teres major. In geringem Umfang unterstützt er die Innenrotation. Bei fixiertem Arm, etwa beim Stützen oder Klettern, kehrt sich die Zugrichtung um und der Muskel zieht den Rumpf zum Humerus heran. Klinisch wichtiger als seine Bewegungsfunktion ist seine Rolle als aktiver Stabilisator: Durch seinen schrägen Faserverlauf über das Glenohumeralgelenk presst er den Humeruskopf in die Cavitas glenoidalis und sichert ihn besonders bei frei herabhängendem Arm gegen ein Abrutschen nach kaudal-lateral, eine Aufgabe, die er in dieser Position gemeinsam mit der sonst kaum aktiven Rotatorenmanschette übernimmt. Da er nur das Schultergelenk überspannt, bleibt seine Wirkung auf den Ellbogen anders als beim benachbarten M. biceps brachii ohne Bedeutung.

Innervation

Die Innervation erfolgt durch den N. musculocutaneus, Segmente C5 bis C6, aus dem Fasciculus lateralis des Plexus brachialis. Ungewöhnlich ist, dass dieser Nerv den Muskel, den er versorgt, selbst durchbohrt, bevor er als Endast weiter zum M. biceps brachii und M. brachialis zieht. Der Coracobrachialis dient nicht als klassischer Kennmuskel und besitzt keinen eigenständigen Muskeleigenreflex.

Blutversorgung

Die arterielle Versorgung erfolgt überwiegend über muskuläre Äste der A. brachialis, ergänzt durch die A. circumflexa humeri anterior im proximalen Abschnitt. Praktisch bedeutsam ist die enge Nachbarschaft zur A. brachialis am Medialrand des Muskels, hier liegt der klassische Ort zur Pulstastung und Blutdruckmessung am Oberarm. Bei einer Humerusschaftfraktur im proximalen Drittel besteht durch diese Nähe ein erhöhtes Blutungsrisiko.

Palpation

Ausgangsstellung: Patient sitzt, der Arm wird etwa 90 Grad abduziert und leicht außenrotiert, der Ellbogen ist gebeugt. Der Untersucher tastet hoch in der Achselhöhle an der anteromedialen Oberarmseite, direkt medial des gut sichtbaren kurzen Bizepskopfes. Zur Bestätigung lässt man den Patienten den Arm gegen Widerstand anteversieren und adduzieren, der Coracobrachialis spannt sich dabei tief in der Axilla spürbar an. Zur Abgrenzung vom oberflächlicher liegenden Bizeps lässt man isoliert den Ellbogen beugen: Bleibt die Anspannung in der Achselhöhle dabei aus, handelt es sich um den Coracobrachialis. Nach kranial grenzt der vordere Anteil des M. deltoideus an, der bei isolierter Schulterabduktion anspannt, während der Coracobrachialis dabei entspannt bleibt.

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Der Coracobrachialis liefert nur einen kleinen Kraftanteil an Anteversion und Adduktion: Er setzt gelenknah an, sein Hebelarm ist entsprechend kurz, was ihn den größeren, weiter außen ansetzenden Synergisten mechanisch deutlich unterlegen macht. An der Anteversion sind vor allem M. pectoralis major (Pars clavicularis), M. deltoideus (Pars clavicularis) und M. biceps brachii, besonders das Caput longum, beteiligt. Die Adduktion tragen hauptsächlich M. latissimus dorsi, M. teres major, M. pectoralis major (Pars sternocostalis) und das Caput longum des M. triceps brachii. An der Innenrotation ist er nur geringfügig neben M. subscapularis, M. pectoralis major, M. latissimus dorsi und M. teres major beteiligt. Als Antagonisten wirken für die Anteversion M. latissimus dorsi, M. teres major und die Pars spinalis des M. deltoideus, für die Adduktion die Pars acromialis des Deltoideus und der M. supraspinatus, für die Innenrotation M. infraspinatus und M. teres minor.

Arthrokinematisch trägt der schräge Faserverlauf zur ventro-kaudalen Zentrierung des Humeruskopfes in der Cavitas glenoidalis bei und wirkt einer Subluxation entgegen, besonders wenn die Rotatorenmanschette bei hängendem Arm kaum aktiv ist. Diese Zentrierungsfunktion gewinnt bei Schwäche oder Läsion der Rotatorenmanschette kompensatorisch an Bedeutung.

Im Alltag zeigt sich seine Funktion beim Tragen einer Tasche eng am Körper, beim Umarmen, beim Anziehen einer Jacke und beim Klimmzug oder Klettern, wo er in geschlossener Kette den Rumpf zum fixierten Arm heranzieht und gleichzeitig den Humeruskopf gegen die Pfanne sichert. Der Gangzyklus spielt für diesen Muskel der oberen Extremität keine Rolle; bei Vierfüßlerstand oder Unterarmstütz übernimmt er dagegen zusätzlich eine stützende Stabilisierungsaufgabe für das Glenohumeralgelenk.

Da der Coracobrachialis nur das Schultergelenk überspannt, sind aktive und passive Insuffizienz klinisch von untergeordneter Bedeutung. Aktive Insuffizienz zeigt sich allenfalls endgradig bei maximaler Anteversion und Adduktion, etwa wenn die Hand zur gegenüberliegenden Schulter geführt wird, durch nachlassende Kraft; Sofortlösung ist die Ausführung mit gestrecktem statt gebeugtem Ellbogen, um die Vorspannung zu erhalten. Passive Insuffizienz limitiert endgradige Extension und Außenrotation des Schultergelenks bei gestrecktem Ellbogen. Ein eigenständiger Muskellängentest wie bei mehrgelenkigen Muskeln ist nicht etabliert; eine Verkürzung äußert sich indirekt als endgradiges Defizit bei Extension und Außenrotation, geprüft in Rückenlage mit 90 Grad abduziertem, außenrotiertem Arm. Typische Kompensation ist ein vorzeitiges Ausweichen der Scapula in Anteversion oder ein Ausgleich über die Lendenlordose.

Der Coracobrachialis ist Teil der Deep Front Arm Line nach Myers: Gemeinsam mit dem M. pectoralis minor entspringt er, eingebettet in die Fascia clavipectoralis, am Processus coracoideus und setzt die Linie über den kurzen Bizepskopf zum Radiusperiost und weiter zu den Daumenballenmuskeln fort. Klinisch bedeutet das, dass Spannung im M. pectoralis minor oder in der Fascia clavipectoralis sich über den Coracobrachialis bis in Unterarm und Daumen fortsetzen kann und umgekehrt. Zusätzlich bildet der Muskel gemeinsam mit M. pectoralis major und M. latissimus dorsi die vordere Achselfalte und ist in die Fascia axillaris eingebunden; Verklebungen hier schränken häufig die endgradige Armelevation ein. Für die Behandlung folgt daraus, bei Beschwerden im Bereich des Coracobrachialis die gesamte Kette von der Brustwand bis zur Hand mit einzubeziehen.

Die Triggerpunkte liegen hoch in der Achselhöhle im Muskelbauch, medial des kurzen Bizepskopfes, und werden am besten im Pinzettengriff erreicht, indem der Bizeps sanft zur Seite gedrängt wird. Das Schmerzmuster ist für einen so kleinen Muskel ungewöhnlich weitreichend: Es zieht von der Vorderseite der Schulter über die Rückseite des Oberarms bis zum Handrücken. Auslösend wirken repetitive Überkopf- und Wurfbewegungen, Bankdrücken, langes Tragen mit herabhängendem Arm sowie Ring- und Klimmzugtraining. Assoziierte Triggerpunkte finden sich häufig in M. pectoralis major, M. deltoideus (Pars clavicularis), M. biceps brachii (Caput breve) und M. triceps brachii. Differenzialdiagnostisch grenzt der diffuse, reproduzierbare Druckschmerz mit Referred-Pain-Charakter den Triggerpunkt vom echten N.-musculocutaneus-Entrapment ab, bei dem eine umschriebene, dermatomartige Sensibilitätsstörung im Vordergrund steht. Auch gegenüber einer zervikalen Radikulopathie hilft dieses Kriterium: Der Triggerpunktschmerz folgt keinem Dermatom und lässt sich durch gezielte Kompression des Muskelbauchs reproduzieren.

Pathologien und Tests

  • Myogelose: häufigste Ursache für lokalen Schmerz in der Achselhöhle, ausgelöst durch repetitive Anteversions- und Adduktionsbelastung wie Bankdrücken, Wurfsport oder langes Tragen mit herabhängendem Arm. Provoziert wird sie im Widerstandstest Anteversion-Adduktion: Arm 90 Grad flektiert und leicht adduziert, Ellbogen gebeugt und Unterarm proniert, um die Bizepsbeteiligung zu reduzieren, dann Widerstand gegen weitere Anteversion und Adduktion geben, positiv bei Schmerz oder auffälliger Schwäche im Seitenvergleich.
  • N.-musculocutaneus-Entrapment: seltene Kompression des Nervs an seiner Durchtrittsstelle durch den Muskel, meist durch muskuläre Hypertrophie oder direktes Trauma bedingt, mit sensiblen Ausfällen radialseitig am Unterarm und Kraftverlust der Ellbogenflexion. Gesichert wird der Verdacht über das Tinel-Zeichen im mittleren Muskeldrittel, positiv bei Kribbeln radialseitig am Unterarm, sowie über den Provokationstest mit passiv extendierter Schulter und aktiver Ellbogenflexion gegen Widerstand, der das Ausstrahlungsmuster reproduziert.
  • Kalzifizierende Tendinopathie: seltene Verkalkung im Bereich der Ursprungssehne nach chronischer Überlastung, äußert sich als plötzlich verstärkter, bewegungsabhängiger Schulterschmerz; die Diagnose sichert im Zweifel die Sonografie, ein spezifischer klinischer Test fehlt.
  • Muskelfaserriss oder -ruptur: extrem selten, praktisch nur bei Hochrasanztrauma oder maximaler exzentrischer Belastung, klinisch ein umschriebener Druckschmerz mit tastbarer Delle und akutem Kraftverlust bei Anteversion.
  • Rundschulter-Fehlhaltung: Verkürzung und Tonuserhöhung ziehen gemeinsam mit dem M. pectoralis minor am Processus coracoideus und begünstigen eine protrahierte, nach ventral rotierte Schulterstellung mit sekundärer Belastung des subacromialen Raums; im Haltungsbefund zeigt sich eine verminderte Schulterretraktion.

Differenzialdiagnosen

  • Bizepssehnentendinopathie: Schmerzmaximum im Sulcus intertubercularis, Speed-Test positiv (Screening, nicht beweisend), grenzt sich damit vom eher axillär lokalisierten Coracobrachialis-Befund ab.
  • Subacromiales Impingement: schmerzhafter Bogen zwischen 60 und 120 Grad Abduktion, beim Coracobrachialis typischerweise nicht vorhanden.
  • Thoracic-Outlet-Syndrom: zusätzliche vaskuläre oder neurogene Zeichen, Provokationstests wie der Adson-Test positiv.
  • Zervikale Radikulopathie C5/C6: dermatombezogene Sensibilitätsstörung und abgeschwächter Bizepssehnenreflex, hier beide unauffällig.

Getestet wird die kombinierte Anteversion, Adduktion und geringe Innenrotation im Schultergelenk. Eine isolierte Prüfung ist anatomisch kaum möglich, daher wird der Muskel funktionell im Verbund mit den übrigen Flexoren und Adduktoren getestet und die Coracobrachialis-Beteiligung über die Ellbogenstellung gesteuert. ASTE: Rückenlage oder Sitz, Arm in 90 Grad Anteversion und leichter Adduktion diagonal zur gegenüberliegenden Schulter, Ellbogen gebeugt, Unterarm proniert, um die Bizepsbeteiligung möglichst auszuschalten. Der Therapeut fixiert mit einer Hand Scapula und Thorax und gibt mit der anderen Widerstand am distalen Humerus in Richtung Extension und Abduktion. Stufe 0: keine Kontraktion tastbar. Stufe 1: tastbare Anspannung ohne Bewegung. Stufe 2: Bewegung nur unter Ausschaltung der Schwerkraft. Stufe 3: Bewegung gegen Schwerkraft ohne Zusatzwiderstand. Stufe 4: Bewegung gegen mäßigen Widerstand. Stufe 5: volle Kraft gegen maximalen Widerstand. Typische Ausweichbewegungen sind verstärkte Ellbogenflexion durch den Bizeps, Schulter- und Skapulaelevation durch den M. trapezius sowie eine unterstützende Rumpfrotation.

Der Coracobrachialis neigt, wie andere Muskeln mit überwiegend stabilisierender Aufgabe nahe am Rumpf, bei protrahierter Schulterhaltung eher zur Verkürzung als zur Abschwächung; Dehnung ist daher meist wichtiger als isolierte Kräftigung. Wegen des gemeinsamen Ursprungs am Processus coracoideus sollten M. pectoralis minor und der kurze Bizepskopf konsequent mitbehandelt werden, da eine isolierte Lockerung des Coracobrachialis sonst rasch wieder durch die Nachbarstrukturen aufgehoben wird.

Dehnübungen

  • Türrahmendehnung modifiziert: Arm gestreckt und leicht hinter die Frontalebene geführt, Ellbogen gestreckt, Unterarm supiniert, um die Bizepssehne aus der Vordehnung zu nehmen und den Zug gezielt auf den Coracobrachialis zu lenken, Rumpf dabei leicht wegdrehen, 20 bis 30 Sekunden halten, 2 bis 3 Wiederholungen.
  • Horizontalextension in Rückenlage: Arm über die Bankkante hängen lassen und die Schwerkraft passiv wirken lassen, Ellbogen dabei gestreckt, gut geeignet als sanfter Einstieg bei akuter Reizung.
  • Kombinierte Außenrotations-Extensionsdehnung im Stand: Hand am Rücken oder am Türrahmen fixiert, Rumpf wird langsam nach vorne geführt, bis ein deutliches, aber schmerzfreies Ziehen in der vorderen Achselhöhle entsteht.

Kräftigungsübungen

  • Diagonale Anteversion-Adduktion mit Kurzhantel oder Kabelzug, Ellbogen gebeugt und proniert, um die Bizepsbeteiligung gering zu halten, 3 Serien à 12 bis 15 Wiederholungen, langsam und kontrolliert exzentrisch abbremsen.
  • Adduktion gegen Theraband bei 90 Grad flektiertem Arm, 3 Serien à 15 Wiederholungen, Band am gegenüberliegenden Fußpunkt fixiert.
  • Klimmzug- oder Ringübungen in geschlossener Kette für die fortgeschrittene Rehabilitation, hier wird der Muskel funktionsnah unter Vollbelastung als Stabilisator des Humeruskopfes trainiert.

Eigenübung (HEP): Wand-Anteversion mit leichtem Zusatzgewicht wie einer Wasserflasche, zweimal täglich 10 Wiederholungen, langsam und ohne Schwung.

Klinische Perle: Da der N. musculocutaneus den Muskel, den er selbst versorgt, durchbohrt, dient diese Durchtrittsstelle in der operativen und interventionellen Praxis, etwa bei der Plexusanästhesie, als verlässliche anatomische Landmarke, eine Besonderheit, die sonst kein Muskel am Oberarm bietet und die auch bei diagnostischen Nervenblockaden orientierend genutzt werden kann.

Fallvignette: Ein Kraftsportler berichtet nach intensivem Bankdrücken über einen ziehenden Schmerz hoch in der Achselhöhle, der bis zum Handrücken ausstrahlt. Die Schulterbeweglichkeit ist frei, der Speed-Test negativ, die Sensibilität unauffällig. Welche Differenzialdiagnosen müssen ausgeschlossen werden, bevor die Beschwerden als Coracobrachialis-Triggerpunkt eingeordnet werden?

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